Andalusien

Kalt. Kalt, und feucht. Dafür sind wir nicht nach Spanien gekommen.

Unser weißes Haus steht in Zahora, zwischen Pferden, Palmen, Strand und Pizzeria. Es ist Nebensaison,  der Strand ist leer, die Pizzeria nur am Wochenende geöffnet. Das Wetter zeigt sich von seiner durchschnittlichsten Seite; wir frieren nachts bei unter zehn Grad Celsius und wärmen uns tagsüber in der Sonne auf wie die Schlangen, oder vor dem Kamin des Restaurante Los Pinos.

Andalusien ist unterschiedlich. Weiße Dörfer, weite Strände, Marokko am Horizont. Wir besuchen Cádiz, die älteste Stadt, da sind sich die Leute einig – nur wovon, darüber wird gestritten. Spanien, Europa oder der Welt, eins wird schon stimmen. Schöner anzusehen sind die weißen, an Nordafrika erinnernden Dörfer wie Vejer de la Frontera.

Und auch die Wellen haben Nebensaison, mein Vorhaben, Surffotos zu machen, fällt ins Wasser. Naja, nicht ganz, und für den Rest heißt es: Lightroom to the rescue!